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Geschichte
Salomon van Ruysdael wurde in Naarden geboren, wo sein Vater, Jacob Jansz de Goyer, ein mäßig wohlhabender Kunsttischler war. Er benutzte zunächst den Namen "de Goyer", folgte aber bald dem Beispiel seines ältesten Bruders und nahm den Namen "Ruysdael" an, der von der Burg Ruijschdaal in Gooiland stammt, die möglicherweise einst im Familienbesitz war. Kurz nach dem Tod seines Vaters zogen Salomon und sein Bruder Isaack van Ruysdael (1599-1677), ein Maler, Rahmenmacher und Händler, nach Haarlem, wo Salomon 1623 in die St.-Lukas-Gilde eintrat und hauptsächlich Szenen aus der Umgebung malte.
Um 1640 distanzierte sich Salomon von der tonalen Ästhetik, die die Landschaftsbilder des vorangegangenen Jahrzehnts weitgehend dominiert hatte. Stattdessen wählte er eine vielfältigere und hellere Farbpalette, die als Teil einer breiteren Bewegung in der Landschaftsmalerei gesehen werden kann, in der der Impuls, die alltäglicheren Merkmale der holländischen Umwelt auf relativ unkomplizierte Weise zu malen, von dem Wunsch abgelöst wurde, der Landschaft ein neues Gefühl von Erhabenheit und Raffinesse zu verleihen. So wollte Salomon die Wolkenstrukturen nicht einfach nur als schöne Merkmale oder atmosphärische Elemente betrachten, die das "Gefühl" des Bildes verstärken. Stattdessen suchte er die Energie und Dramatik des Himmels, um bekannte poetische oder biblische Metaphern angesichts einer beliebigen Anzahl von Wetteranomalien zu suggerieren - natürliche Erinnerungen an Gottes schöpferische Kraft, sein Wohlwollen und seine Güte, die vom Gipfel der Dünen, vom Land, das vom Meer zurückgewonnen wurde, und vom Meer, das mit seinen mächtigen Schiffen erobert wurde, sichtbar sind.
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