Le bassin d'Argenteuil

Claude Monet

Le bassin d'Argenteuil, 1875

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Details zum Werk

KünstlerClaude Monet
TitelLe bassin d'Argenteuil
Entstehungsjahr1875
TechnikÖl auf Leinwand
Maße21.75 x 29.25 in.
Kennzeichnungen & InschriftenSigniert und datiert, unten rechts, "75 Claude Monet"
Provenienz

Bei Galerie Bernheim-Jeune, Paris, Nr. 12161 (Etikett verso)

Sammlung Oscar Schmitz, Dresden, 1904

Kunsthaus Zürich, als Leihgabe ab 1931 aus der Sammlung von Oscar Schmitz

Kunstmuseum Basel, als Leihgabe ab 1934 aus der Sammlung von Oscar Schmitz

Wildenstein & Co., London, ab 1936

Mr. E.W. Fattorini, Großbritannien, 1940

Sotheby's, London, 16. April 1975, Los 25

Privatsammlung, England

Sotheby's, London, 3. Dezember 1991, Los 22

Privatsammlung, London, erworben bei obiger Auktion

Privatsammlung, Europa

Koller Auktionen AG, Zürich, 29. November 2024, Los 03214

Privatsammlung, London, erworben bei obiger Auktion

Le bassin d'Argenteuil unframed

Claude Monets Le bassin d'Argenteuil (1875) ist ein leuchtendes Beispiel aus einer der entscheidendsten Perioden seiner Laufbahn, gemalt im Spätfrühling oder Sommer 1875, nur ein Jahr nach der bahnbrechenden ersten Impressionisten-Ausstellung. Die am Ufer der Seine in Argenteuil angesiedelte Komposition zeigt ein ruhiges Hafenbecken, belebt durch kleine Boote, Figuren und Spiegelungen, wiedergegeben mit lockerer, ausdrucksvoller Pinselführung, die die flüchtigen Wirkungen von Licht und Atmosphäre vermittelt. Die sanfte Diffusion von Wasser und Himmel schafft eine schimmernde Oberfläche, die sich vollkommen für Monets Pleinair-Praxis und sein Bestreben eignet, Wahrnehmung im Augenblick festzuhalten.

Argenteuil war zentral für die Kristallisation des Impressionismus und markiert eine Zeit, in der sich dessen Ideen, Sujets und kollaborativer Geist vollständig verdichteten. Zwischen 1871 und 1878 zog Monets Anwesenheit dort Künstlerkollegen wie Renoir, Manet, Sisley und Caillebotte an und förderte ein Umfeld gemeinsamer Experimente und Innovationen.

Die frühe Provenienz des Gemäldes unterstreicht seine Bedeutung zusätzlich. Es befand sich im Besitz von Oscar A. H. Schmitz, dem deutschen Schriftsteller und Intellektuellen, bekannt für seine Schriften zur Jung'schen Psychologie und seine anspruchsvolle Sammlung von Kunst des 19. Jahrhunderts. Nach Schmitz' unerwartetem Tod im Jahr 1933 wurde die Sammlung an das Kunstmuseum Basel gesandt. Im Jahr 1936 übernahm der Kunsthändler Wildenstein & Co. über 62 Werke aus der Sammlung und organisierte eine bedeutende Ausstellung und einen Verkauf in Paris und New York. Le bassin d'Argenteuil ist im Catalogue Raisonné von Daniel Wildenstein (1996), Bd. II, S. 153, als Nr. 371 aufgeführt und in acht Büchern publiziert.

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