Kunst des amerikanischen Westens

Eine herausragende Sammlung

August 24, 2023 February 29, 2024Palm Desert, California
Art of the American West

Gerard Curtis Delano, "Navajo Camp"

Den meisten Sammlern ist das Gefühl vertraut, sich unwiderstehlich zu einem Genre hingezogen zu fühlen. Doch Sammler von Western-Kunst gehören wohl zu den Engagiertesten, wenn es um ihr Sammlungscredo geht. Ihre Sammlungen spiegeln in hohem Maße ihre zutiefst persönliche Natur, ihre starken Werte und ihr Engagement für den amerikanischen Geist von Individualismus und Selbstständigkeit wider. Diese Sammlung umfasst eine Bandbreite von Stilen, Sujets und Epochen – von Realismus und Impressionismus bis zur Abstraktion, von historischen Szenen bis zur Gegenwart. Sie zeugt von einer ausgeprägten Wertschätzung für die westliche Kultur und umfasst Werke historisch bedeutender Künstler wie Gerard Curtis Delano, Irving Couse, Edgar Payne, Olaf Wieghorst und Frank Tenney Johnson.

Diese Werke stellen eine vergangene Ära dar, geschaffen von Künstlern, die den Alten Westen als ein Land der Legenden festhalten wollten, in dem die raue Grenze in das Gewebe der Erde selbst eingewoben war. Von Nostalgie getragen, würdigen die Gemälde von Delano, Couse, Payne und Wieghorst die amerikanischen Ureinwohner, die mit der harten Umwandlung vom freien, ungebundenen Leben zur Einengung konfrontiert waren, ihre Stimmen zum Schweigen gebracht, ihre Traditionen unterbrochen. Doch in diesen Gemälden bleibt das Vermächtnis der ursprünglichen Hüter dieses Landes ungebrochen, und sie feiern einen dauerhaften Geist, ungebrochen und ewig.

Auch die südwestliche Landschaft, einst wild und unberechenbar, blieb nicht verschont. Werke von Sheldon Parsons und den bekannten zeitgenössischen Künstlern Clyde Aspevig, Duncan Martin und Buck McCain zeigen die weiten, schroffen Landschaften farbenprächtiger Südwest-Panoramen, deren rote Felsen Zeugnis der Zeitalter ablegen und trotz aller Veränderungen ein bemerkenswertes Kapitel der Geschichte bezeugen. Schließlich erinnern die Gemälde von Kim Douglas Wiggins an Thomas Hart Benton, eine führende Figur der amerikanischen Regionalismus-Bewegung, der seine Karriere der Darstellung der Essenz, der Kämpfe und des Geistes der amerikanischen Erfahrung widmete. Beide Künstler schwelgen in der Schaffung verzerrter und übertriebener Figurationen, durchdrungen von einem Sinn für Dynamik, der die Kraft und Entschlossenheit gewöhnlicher Menschen verkörpert.

Ausstellungskatalog

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A Prominent Collection

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