OLGA DE AMARAL (geb. 1932)
Provenienz
Vom Künstler über die Lisson Gallery dem Museum of Fine Arts, Houston, gespendet Latin American Experience Benefit Auction, 2022Privatsammlung, erworben aus der oben genannten Auktion
Heather James Fine Art
Literaturhinweise
Houston, Texas, Museum of Fine Arts, Houston, Latin American Experience Benefit Auction 2022 Katalog, 2022, abgebildet auf dem CoverDie Memento-Serie, zu der dieses Werk gehört, erforscht Erinnerung als vielschichtige, leuchtende Präsenz. Durch die Einbettung von Blattgold in das Gewebe knüpft de Amaral an präkolumbianische Traditionen an, in denen Gold nicht nur ein Material war, sondern auch spirituelle und kulturelle Bedeutung hatte. In Memento 7 schaffen geometrische Muster und eine reich strukturierte Oberfläche den Eindruck eines sakralen Wandteppichs und lassen die Grenzen zwischen Malerei, Skulptur und Textil verschwimmen.
De Amarals Werk wird international dafür gefeiert, dass es die Sprache der Faserkunst in die Bereiche Architektur und Abstraktion erweitert. Memento 7 steht im Einklang mit bedeutenden institutionellen Beständen ihrer Werke, darunter das Museum of Modern Art (New York), das Metropolitan Museum of Art, das Art Institute of Chicago und das Musée d'Art Moderne de Paris. In diesen Sammlungen stehen ihre vergoldeten Webarbeiten sowohl als Objekte von seltener materieller Schönheit als auch als Meditationen über Geschichte, Ort und die Metaphysik des Lichts.
Memento 7 verkörpert somit die einzigartige Synthese der Künstlerin aus traditionellem Handwerk und moderner Abstraktion und bietet eine kraftvolle Reflexion über Erinnerung, Zeit und Transformation.

