JIM DINE (b. 1935)
Der 1935 in Cincinnati, Ohio, geborene Pop-Art-Künstler Jim Dine ist dafür bekannt, Bilder von vertrauten und persönlich bedeutsamen Objekten in seine Kunst zu integrieren. Die wiederholte Verwendung von Objekten wie Roben, Händen, Werkzeugen und Herzen ist ein Markenzeichen seiner Kunst. Dine studierte an der University of Cincinnati und der Boston Museum School und erwarb 1957 einen BFA an der Ohio University. Anschließend zog er nach New York und freundete sich mit Gleichgesinnten wie Robert Rauschenberg, Claes Oldenburg und Roy Lichtenstein an. 1962 wurden Dines Werke in der bahnbrechenden und einflussreichen Ausstellung „New Painting and Common Objects” im Norton Simon Museum gezeigt, an der auch Warhol, Lichtenstein und Thiebaud teilnahmen. 1967 zog er nach London, um sich auf Zeichnen und Druckgrafik zu konzentrieren. Er gilt als einer der versiertesten Zeichner seiner Generation und ist bekannt für seine Serie von Selbstporträts und Porträts seiner Frau Nancy. Anfang der 1980er Jahre wandte sich Dine der Bildhauerei zu und schuf Werke, die auf der antiken Skulptur Venus von Milo basierten.


