LEON POLK SMITH(1906–1996)
Leon Polk Smith, ein 1906 geborener amerikanischer Maler, ist vor allem für sein lebenslanges Engagement für vereinfachte Formen, leuchtende Farben und minimalistische, spannungsgeladene Kompositionen bekannt. Smiths Stil wird mit der Hard-Edge-Schule der 1960er Jahre in Verbindung gebracht, und er wurde stark von Constantin Brancusi und Piet Mondrian beeinflusst. In seinen Hard-Edge-Gemälden verwandelte Smith die Geometrie Mondrians in geschwungene Kompositionen, die optische Spannung und Zurückhaltung zelebrierten.
Von seiner ersten Einzelausstellung in New York City im Jahr 1941 bis zu seinem Tod im Jahr 1996 strahlten Smiths Gemälde, die häufig auf geformten oder mehrteiligen Leinwänden entstanden, eine Lebhaftigkeit aus, die als typisch amerikanisch angesehen wurde. Roberta Smith, Kunstkritikerin der New York Times, analysierte seine Beziehung zu dieser einzigartigen amerikanischen Eigenschaft und verband die offensichtliche Einfachheit, die Balance zwischen Kühnheit und Nachdenklichkeit mit dem, was sie als „leicht verstörenden Optimismus” bezeichnete.
Smith war Gegenstand zahlreicher Retrospektiven, und seine Werke befinden sich in bedeutenden institutionellen Sammlungen, darunter das Art Institute of Chicago, das Brooklyn Museum, das Crystal Bridges Museum of American Art, das Solomon R. Guggenheim Museum of Art, das Hirshhorn Museum, das L.A. County Museum of Art, das Metropolitan Museum of Art, das Museum of Modern Art, die National Gallery of Art und das Whitney Museum of American Art.

